Fränkischer Krimipreis 2013 geht an Jeff Röckelein
Gute Stimmung in der Tafelhalle
Und der Fränkische Krimipreis 2013 geht an ...
Ausklang des Abends
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BuchKarriere Award 2012 – ars vivendi zu den Top 7 Arbeitgebern der Buchbranche gewähltZum Buchkarriere-Award 2012 hat der Nachwuchs der Buchbranche bestimmt, dass der ars vivendi verlag im Verlags- ranking von »Buchkarriere – Dein Platz in der Buchbranche« unter die besten sieben Verlage der Buchbranche kam.
»Er hat ausgezeichnete und faire Arbeitsbedingungen für Praktikanten und Volontäre der Buchbranche geschaffen. Bewertet wurden unter anderem das Arbeitsklima, der Lerneffekt, das Gehalt und die Arbeitsstunden.«
Wir bedanken uns beim Buchkarriere-Netzwerk für diese tolle Auszeichnung!
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IHK-Kulturpreis 2012 geht an Anne Borel!Die IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft vergibt ihren renommierten Kulturpreis in diesem Jahr in der Sparte Literatur. Der Preis wurde vor einiger Zeit ins Leben gerufen, um herausragende Persönlichkeiten und Institutionen des literarischen Lebens in Mittelfranken zu ehren. Wir freuen uns außerordentlich über das Urteil der Jury, Anne Borel für ihren Erstlingsroman Ruf mich an, wenn du tot bist!, der im Frühjahr 2011 bei ars vivendi erschienen ist, gemeinsam mit zwei weiteren Debütantinnen (Nataša Dragnić und Ruth Hallo) auszuzeichnen.Anne Borel wuchs in der Normandie auf und kam vor einigen Jahren durch ihr Studium nach Nürnberg, wo sie heute lebt. Zu Beginn ihrer literarischen Karriere verfasste sie vor allem Kurzgeschichten. Ihren von der regionalen Presse mit viel Lob bedachten Erstlingsroman, der warmherzig und mit großer Leichtigkeit von Liebe, Tod und Vergänglichkeit im Leben einer jungen Frau erzählt, verfasste sie in ihrer französischen Muttersprache. In diesem Zusammenhang sei auch auf Steffen Radlmaiers hervorragende Übersetzungsarbeit hingewiesen. Die Preisverleihung der IHK-Kulturstiftung findet am Mittwoch, 07. November 2012, um 18.00h im Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6, statt.
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Killen McNeill gewinnt den 1. Fränkischen Krimipreis!Im Rahmen der »Fränkischen Kriminacht« fand am gestrigen Abend die Verleihung des »1. Fränkischen Krimipreises« statt, den der ars vivendi verlag gemeinsam mit den Nürnberger Nachrichten ausgelobt hatte. In der ausverkauften Nürnberger Tafelhalle versammelten sich weit über 500 Krimifans, um zu erfahren, welcher Nachwuchsautor den besten Kurzkrimi Frankens geschrieben hat. Eingeleitet wurde die »Fränkische Kriminacht« mit sieben Kurzlesungen der bekannten fränkischen AutorInnen Tessa Korber, Ewald Arenz, Jan Beinßen, Veit Bronnenmeyer, Tommie Goerz, Thomas Kastura und Dirk Kruse. Durch den Abend führte Moderator Thomas Herr, der eigens für diesen Anlass in die Figur des eigenwilligen Kommissar Kant schlüpfte.In der zwanzigminütigen Pause unterhielt die Band »The Good News« das Publikum mit groovigem Jazz, bevor es zum spannendsten Teil der Veranstaltung kam: der Verleihung des »1. Fränkischen Krimipreises«. Die sechs Juroren Monika Bauer (Thalia – Buchhaus Campe), Dr. Marius Kliesch alias Tommie Goerz (Autor), Dr. Felicitas Igel (ars vivendi verlag), Christian Nies (Stadtbibliothek Nürnberg), Benedikt Rüssel (Buchhandlung Rüssel) und Bernd Zachow (Nürnberger Nachrichten) berichteten von der Zusammenarbeit bei der Auswahl der Kurzkrimis für die Top 10. Nachdem alle anwesenden Kandidaten der Shortlist das Podium betreten hatten, erhielt zuallererst die Siegerin des Online-Votings, Claudia Blendinger, den »Publikumspreis«.Ihre Kurzgeschichte »Leise tröpfelt das Blut« machte mit 30,7 % aller Stimmen das Rennen. Monika Bauer hielt die Laudatio für den 3. Preis der Jury (Uschi Mohr, »Im Frühtau«) und Dr. Felicitas Igel begründete die Wahl der Jury für den 2. Preis (Georg Körner, »Pauls Geheimnis«). Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung des 1. Preises, die Jurymitglied Dr. Marius Kliesch mit den folgenden Worten einleitete: »Unsere Siegergeschichte ist zwingend erzählt. Das beginnt schon mit den ersten Zeilen: Sie nehmen einen gefangen – und man lässt sich gerne gefangen nehmen. Mit Freude. Absatz für Absatz begleitet die Lektüre ein inneres Juchzen – und der Wunsch, dies möge bis zum Schluss nicht enden. Was es auch nicht tut. Diese Geschichte fällt an keiner Stelle ab, sie lässt nie nach, eher im Gegenteil. Immer wieder wartet eine neue Überraschung – aber nicht laut, sondern faszinierend humorvoll und leise. Sprache, Spannung, Plot, Konstruktion, Handlungsführung, Atmosphäre, Personen, Doppelbödigkeit, versteckter Humor – in diesem Kurzkrimi passt einfach alles!«. Nach dem Trommelwirbel stand fest: der Gewinner des »1. Fränkischen Krimipreises« ist Killen McNeill mit seiner Kurzgeschichte »Pfarrers Kinder, Müllers Vieh «. Der gebürtige Nordire, der seit 1975 in Franken lebt, nahm den Pokal sowie einen Scheck über 1000,- Euro entgegen und bedankte sich charmant für die Auszeichnung. Die Siegergeschichte der Jury wie auch des Publikumsvotings sind neben 18 Beiträgen bekannter fränkischer Krimiautoren in der Krimianthologie »Tatort Franken No. 3« veröffentlicht, die soeben im ars vivendi verlag erschienen ist.
© Ralf Lang, www.amafo.de
© Ralf Lang, www.amafo.de
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© Ralf Lang, www.amafo.de |
Düsseldorfer Kunstpreis für Fotograf Walter Vogel Walter Vogel erhält den Preis der Düsseldorfer Künstlerschaft für sein
Lebenswerk
Der »Kunstpreis der Künstler 2011«, dotiert mit 5.000 Euro, wird
jedes Jahr zur Eröffnung der traditionsreichen »Großen
Kunstausstellung« in Düsseldorf vergeben. Zu sehen ist die von den Künstlern selbst organisierte Schau im Museum Kunstpalast vom 26. Februar bis zum 16. März 2012. Der
1932 in Düsseldorf geborene Vogel »setze bis heute Maßstäbe für die
klassische Bildreportage«,so das Urteil der Jury. Walter Vogel, 1932 in Düsseldorf geboren, wurde zunächst Ingenieur, bevor er das Fotografieren zu seinem Beruf machte. 1963 wurde er Schüler von Prof. Dr. Steinert an der Folkwangschule in Essen-Werden. Nach ausgedehnten Reisen in die USA, nach Afrika und Asien ließ sich Walter Vogel 1977 in Frankfurt nieder, bis er 2002 in seine Geburtsstadt zurückkehrte. Erste Fotos seiner engeren Heimat waren schon 1954 entstanden. Weitere Reisen führten ihn unter anderem nach Paris und Italien und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen.
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Platen Literaturpreis 2011 an Fitzgerald KuszHelmut Haberkamm, ebenfalls eine Koryphäe im Bereich der fränkischen Dialektdichtung, würdigte seinen Freund und Kollegen in einer wunderbaren Laudatio: »Sehr verehrte Anwesende, liebe Birgit, lieber Fitz, als Franke in Franken jemanden wie Fitzgerald Kusz beschreiben zu wollen, das bedeutet Bratwürste nach Nürnberg tragen, oder Krautsköpfe nach Merkendorf, oder Spiegelkarpfen in den „Aaschgrund“. […] Eine Laudatio soll loben, auch wenn es das Loben hier in Franken – wie wir wissen – sehr, sehr schwer hat: Nix gsachd is globd gnuuch! Aber im Fall von Fitzgerald Kusz muss man einfach loben. Seit ungefähr vier Jahrzehnten verkörpert er die moderne fränkische Dialektliteratur wie kein anderer. Er ist eine Institution. Kult. Ein Klassiker. Allein die Menge an Gedichtbänden, Theaterstücken, Drehbüchern, Hörspielen und Szenen spricht Bände – nicht zu vergessen Hunderte, ja wohl Tausende von Lesungen und Auftritten. Viele seiner Stücke wurden in andere Dialekte und Sprachen übersetzt, wo sie ebenso treffsicher funktionieren. Nicht zuletzt möchte ich hinzufügen, dass er als Mentor auch mir am Anfang sehr geholfen hat und ein noch heute, nach fast 20 Jahren, gültiges Nachwort verfasst hat zu meinem allerersten Gedichtband Frankn lichd nedd am Meer. Deshalb ziehe ich heute von Herzen gerne meinen Hut vor Fitzgerald Kusz, ich sage ihm besten Dank und beglückwünsche ihn zu diesem schönen, noch jungen fränkischen Preis. Im Grunde können wir uns aber selbst gratulieren, dass wir Fitzgerald Kusz haben, hier in Mittelfranken. Er ist ein Pionier der Mundartliteratur, er hat Neuland erschlossen und Bleibendes geschaffen. Wir können wahrlich mit Schiller freudetrunken ausrufen: „Diesen Kusz der ganzen Welt!“ Und was hat das alles mit August von Platen zu tun, mit diesem unglückseligen Dichter, für den Poesie, die Schönheit, die Kunst zum Heilmittel für die Malaise des Lebens werden sollte? Na, ganz einfach: Ansbach und Poesie. Ansbach ist heute Abend ein guter Ort für die Poesie. Also rufe ich freudetrunken aus: Preis diesem Manne, Preis dieser Stadt, Preis der Poesie! Oder auf gut Westmittelfränkisch gesprochen: A Leem lang Biecher schreim Ab und zu Breise grieng dafier – Doo maggsd fei wos mid!«
Foto © Radio 8, Ansbach |
Glanz der 20er-Jahre im Fürther Logenhaus: Ewald Arenz präsentiert seinen neuen Roman Das Diamantenmädchen
Das Fürther Logenhaus – perfektes Ambiente für eine stilechte Lesung. The swinging twenties! Ewald Arenz – wie immer stilecht, in Knickerbocker-Hose und Fliege. Die »Wilde Hilde« am Klavier: Diamonds are a girl´s
best friend? Oh ja! Gespannte Stille im Saal ... |
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