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Fränkischer Krimipreis 2013 geht an Jeff Röckelein

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Im Rahmen der großen »Fränkischen Kriminacht« fand am gestrigen Abend die Verleihung des »2. Fränkischen Krimipreises« statt, den der ars vivendi verlag gemeinsam mit den Nürnberger Nachrichten schon zum zweiten Mal ausgelobt hatte. In der ausverkauften Nürnberger Tafelhalle versammelten sich Krimifans, um zu erfahren, welcher Nachwuchsautor dieses Jahr den besten Kurzkrimi Frankens geschrieben hat.

Die »Fränkische Kriminacht« begann mit fünf Kurzlesungen der bekannten fränkischen AutorInnen Petra Nacke, Jan Beinßen, Thomas Kastura, Elmar Tannert Killen McNeill (Gewinner des 1. Fränkischen Krimipreises). Angela Eßer, selbst Organisatorin von Krimifestivals, Autorin diverser Kurzkrimis sowie Herausgeberin von Krimianthologien, führte kurzweilig durch den Abend.

In der Pause unterhielt die Band »Thee Criminally Swingin’ Three« das Publikum mit groovigem Jazz, bevor es zum spannendsten Teil der Veranstaltung kam: der Verleihung des »2. Fränkischen Krimipreises«. Die sechs Juroren Dr. Birgit Ruf (Nürnberger Nachrichten), Liane Fehse (Stadtbibliothek Nürnberg), Tessa Korber (Autorin), Claudia Wolf (Buchhandlung Rupprecht), Irun Kirsch (Buchhandlung Libretto) und Stefan Imhof (ars vivendi verlag) berichteten von der Zusammenarbeit bei der Auswahl der Kurzkrimis für die Top 10.

Nachdem alle anwesenden Kandidaten der Shortlist von der Moderatorin aufgerufen wurden, erhielt zuallererst der Sieger des öffentlichen Onlinevotings, Helwig Arenz, den »Publikumspreis«. Seine Kurzgeschichte »Tom und Tierchen« machte mit 44,7 % aller Stimmen das Rennen. Stefan Imhof hielt die Laudatio für den 3. Preis der Jury (Volker Wachenfeld, »Blei im Weckla«) und Tessa Korber begründete die Wahl der Jury für den 2. Preis (Georg Körner, »Der Mann im Wald«). Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung des 1. Preises. Laudatorin und Jurymitglied Claudia Wolf erklärte, was die Siegergeschichte besonders auszeichnet: »... schon nach den ersten Zeilen haben wir eine Figur vor Augen, die wir alle kennen - einen Unsympathen wie er im Buche steht. Mit einem treffsicheren Gespür für menschliche Abgründe und jeder Menge hintersinniger Ironie wird eine gerade auch sprachlich eindrucksvolle Krimigeschichte erzählt, die bis zuletzt spannend bleibt. Überzeugend werden Kindheitserinnerungen, tiefe persönliche Verletzungen und der unbändige Wunsch nach Rache zu einem stimmigen fränkischen Charakterbild verwoben, bei dem zwischen den Zeilen stets der Wunsch hindurchzuschimmern scheint, aus der geistigen Enge der geschilderten Gedanken- und Lebenswelt auszubrechen.« Nach dem Trommelwirbel stand fest: der Gewinner des »2. Fränkischen Krimipreises« ist Jeff Röckelein mit seiner Kurzgeschichte »Ja verreck«.  Der Sieger, der als freier Autor in der Schwäbischen Alb lebt, aber in Franken aufgewachsen ist, nahm den Pokal sowie einen Scheck über 1000,- Euro entgegen, bedankte sich gerührt für die Auszeichnung und gab mit einer kurzen Lesung eine Kostprobe seines literarischen Talents.

Die Siegergeschichte der Jury wie auch des Publikumsvotings sind neben 13 Beiträgen bekannter fränkischer Krimiautoren in der Krimianthologie »Tatort Franken No. 4« veröffentlicht, die soeben im ars vivendi verlag erschienen ist.

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Ein paar Indizien:

Abgestimmt haben 820 Krimifans.

Insgesamt dauerte die Veranstaltung 8124 Sekunden.

Der neue Tatort Franken No. 4 hat 240 Seiten.

Es wurden 673 Getränke bestellt.

Die jüngste Teilnehmerin war 13 Jahre alt; die älteste 78.

Eingereicht wurden 101 Shortstories.


Die Frage, die offen bleibt: Über welchen Plot werden Sie nächstes Jahr schreiben?

Wir sind auf jeden Fall gespannt.

Gute Stimmung in der Tafelhalle

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Und der Fränkische Krimipreis 2013 geht an ...
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Alle nominierten Autoren der Shortlist
 


Ausklang des Abends

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 Zeit für Musik von Thee Criminally
 Swingin’ Three
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 Zeit für Autogramme

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 Zeit für einen Plausch
 
 
Fotos © Fephe Photography, Stephan Bär

 
 
   

Gelungene Präsentation im Fürther Logenhaus: erste Lesung von Ewald Arenz aus seinem neuen Roman »Ein Lied über der Stadt«

Am 07.03.2013 war es so weit: Ewald Arenz präsentierte dem gespannten Publikum, das zu diesem Anlass zahlreich erschienen war, erste Auszüge aus seinem frisch gedruckten Roman »Ein Lied über der Stadt«. So füllte sich der prächtige Saal des Fürther Logenhauses bis 20 Uhr zusehends, und nachdem jeder einen Platz gefunden hatte, konnte es losgehen. Der Autor las von seiner Protagonistin Luise, die zu Beginn der 30er-Jahre ihren großen Traum vom Fliegen verfolgt. Kein leichtes Unterfangen für ein junges Mädchen im damaligen Deutschland: Fliegerin zu werden war nahezu unmöglich. Doch gegen alle Widerstände lebt Luise ihren Traum, bis sich die politischen Bedingungen radikal ändern...
Mit seiner zarten und zugleich intensiven Poesie und der Kunst seines Vortrags begeisterte Arenz seine Zuhörer auf ein Neues, und die Passagen weckten Lust auf mehr. Auch die musikalische Begleitung zog die Zuhörer in ihren Bann und ging eine einzigartige Verbindung mit Luises Geschichte ein. Sabine Müllers wunderbare Stimme begleitet von Andreas Blümls stimmungsvollen Gitarrenklängen gaben dem Abend eine besondere Note.



Das gespannte Publikum im Festsaal des Logenhauses



Ewald Arenz liest aus »Ein Lied über der Stadt«


Sängerin Sabine Müller und Gitarrist Andreas
Blüml untermalen die Lesung musikalisch




 
 
   

BuchKarriere Award 2012 – ars vivendi zu den Top 7 Arbeitgebern der Buchbranche gewählt

Zum Buchkarriere-Award 2012 hat der Nachwuchs der Buchbranche bestimmt, dass der ars vivendi verlag im Verlags-

ranking von »Buchkarriere – Dein Platz in der Buchbranche« unter die besten sieben Verlage der Buchbranche kam.

»Er hat ausgezeichnete und faire Arbeitsbedingungen für Praktikanten und Volontäre der Buchbranche geschaffen.

Bewertet wurden unter anderem das Arbeitsklima, der Lerneffekt, das Gehalt und die Arbeitsstunden.«

Wir bedanken uns beim Buchkarriere-Netzwerk für diese tolle Auszeichnung!

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IHK-Kulturpreis 2012 geht an Anne Borel!

Die IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft vergibt ihren renommierten Kulturpreis in diesem Jahr in der Sparte Literatur. Der Preis wurde vor einiger Zeit ins Leben gerufen, um herausragende Persönlichkeiten und Institutionen des literarischen Lebens in Mittelfranken zu ehren. Wir freuen uns außerordentlich über das Urteil der Jury, Anne Borel für ihren Erstlingsroman Ruf mich an, wenn du tot bist!, der im Frühjahr 2011 bei ars vivendi erschienen ist, gemeinsam mit zwei weiteren Debütantinnen (Nataša Dragnić und Ruth Hallo) auszuzeichnen.

Anne Borel wuchs in der Normandie auf und kam vor einigen Jahren durch ihr Studium nach Nürnberg, wo sie heute lebt. Zu Beginn ihrer literarischen Karriere verfasste sie vor allem Kurzgeschichten. Ihren von der regionalen Presse mit viel Lob bedachten Erstlingsroman, der warmherzig und mit großer Leichtigkeit von Liebe, Tod und Vergänglichkeit im Leben einer jungen Frau erzählt, verfasste sie in ihrer französischen Muttersprache. In diesem Zusammenhang sei auch auf Steffen Radlmaiers hervorragende Übersetzungsarbeit hingewiesen.

Die Preisverleihung der IHK-Kulturstiftung findet am Mittwoch, 07. November 2012, um 18.00h im Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6, statt.

 

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Killen McNeill gewinnt den 1. Fränkischen Krimipreis!

Im Rahmen der »Fränkischen Kriminacht« fand am gestrigen Abend die Verleihung des »1. Fränkischen Krimipreises« statt, den der ars vivendi verlag gemeinsam mit den Nürnberger Nachrichten ausgelobt hatte. In der ausverkauften Nürnberger Tafelhalle versammelten sich weit über 500 Krimifans, um zu erfahren, welcher Nachwuchsautor den besten Kurzkrimi Frankens geschrieben hat. Eingeleitet wurde die »Fränkische Kriminacht« mit sieben Kurzlesungen der bekannten fränkischen AutorInnen Tessa Korber, Ewald Arenz, Jan Beinßen, Veit Bronnenmeyer, Tommie Goerz, Thomas Kastura und Dirk Kruse. Durch den Abend führte Moderator Thomas Herr, der eigens für diesen Anlass in die Figur des eigenwilligen Kommissar Kant schlüpfte.
In der zwanzigminütigen Pause unterhielt die Band »The Good News« das Publikum mit groovigem Jazz, bevor es zum spannendsten Teil der Veranstaltung kam: der Verleihung des »1. Fränkischen Krimipreises«. Die sechs Juroren Monika Bauer (Thalia – Buchhaus Campe), Dr. Marius Kliesch alias Tommie Goerz (Autor), Dr. Felicitas Igel (ars vivendi verlag), Christian
Nies (Stadtbibliothek Nürnberg), Benedikt Rüssel (Buchhandlung Rüssel) und Bernd Zachow (Nürnberger Nachrichten) berichteten von der Zusammenarbeit bei der Auswahl der
Kurzkrimis für die Top 10. Nachdem alle anwesenden Kandidaten der Shortlist das Podium betreten hatten, erhielt zuallererst die Siegerin des Online-Votings, Claudia Blendinger, den »Publikumspreis«.Ihre Kurzgeschichte »Leise tröpfelt das Blut« machte mit 30,7 % aller Stimmen das Rennen. Monika Bauer hielt die Laudatio für den 3. Preis der Jury (Uschi Mohr, »Im Frühtau«) und Dr. Felicitas Igel begründete die Wahl der Jury für den 2. Preis (Georg Körner, »Pauls Geheimnis«). Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung des 1. Preises, die
Jurymitglied Dr. Marius Kliesch mit den folgenden Worten einleitete: »Unsere Siegergeschichte ist zwingend erzählt. Das beginnt schon mit den ersten Zeilen: Sie nehmen einen gefangen – und man lässt sich gerne gefangen nehmen. Mit Freude. Absatz für Absatz begleitet die Lektüre ein inneres Juchzen – und der Wunsch, dies möge bis zum Schluss nicht enden. Was es auch nicht tut. Diese Geschichte fällt an keiner Stelle ab, sie lässt nie nach, eher im Gegenteil. Immer wieder wartet eine neue Überraschung – aber nicht laut, sondern faszinierend humorvoll und leise. Sprache, Spannung, Plot, Konstruktion, Handlungsführung, Atmosphäre, Personen, Doppelbödigkeit, versteckter Humor – in diesem Kurzkrimi passt einfach alles!«. Nach dem Trommelwirbel stand fest: der Gewinner des »1. Fränkischen Krimipreises« ist Killen McNeill mit seiner Kurzgeschichte »Pfarrers Kinder, Müllers Vieh «. Der gebürtige Nordire, der seit 1975 in Franken lebt, nahm den Pokal sowie einen Scheck über 1000,- Euro entgegen und bedankte sich charmant für die Auszeichnung. Die Siegergeschichte der Jury wie auch des Publikumsvotings sind neben 18 Beiträgen bekannter fränkischer Krimiautoren in der Krimianthologie »Tatort Franken No. 3« veröffentlicht, die soeben im ars vivendi verlag erschienen ist.

© Ralf Lang, www.amafo.de

© Ralf Lang, www.amafo.de

© Ralf Lang, www.amafo.de

© Ralf Lang, www.amafo.de




 
 
   

Düsseldorfer Kunstpreis für Fotograf Walter Vogel

 Walter Vogel erhält den Preis der Düsseldorfer Künstlerschaft für sein Lebenswerk

Der »Kunstpreis der Künstler 2011«, dotiert mit 5.000 Euro, wird jedes Jahr zur Eröffnung der traditionsreichen »Großen Kunstausstellung« in Düsseldorf vergeben. Zu sehen ist die von den Künstlern selbst organisierte Schau im Museum Kunstpalast vom 26. Februar bis zum 16. März 2012. Der 1932 in Düsseldorf geborene Vogel »setze bis heute Maßstäbe für die klassische Bildreportage«,so das Urteil der Jury.

Walter Vogel, 1932 in Düsseldorf geboren, wurde zunächst Ingenieur, bevor er das Fotografieren zu seinem Beruf machte. 1963 wurde er Schüler von Prof. Dr. Steinert an der Folkwangschule in Essen-Werden. Nach ausgedehnten Reisen in die USA, nach Afrika und Asien ließ sich Walter Vogel 1977 in Frankfurt nieder, bis er 2002 in seine Geburtsstadt zurückkehrte. Erste Fotos seiner engeren Heimat waren schon 1954 entstanden. Weitere Reisen führten ihn unter anderem nach Paris und Italien und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen.







 
 
   

Platen Literaturpreis 2011 an Fitzgerald Kusz

Der diesjährige August-Graf-von-Platen Literaturpreis der Stadt Ansbach wurde an Fitzgerald Kusz verliehen. Wir freuen uns sehr und gratulieren dem Autor herzlich!
Helmut Haberkamm, ebenfalls eine Koryphäe im Bereich der fränkischen Dialektdichtung, würdigte seinen Freund und Kollegen in einer wunderbaren Laudatio:

»Sehr verehrte Anwesende, liebe Birgit, lieber Fitz,

als Franke in Franken jemanden wie Fitzgerald Kusz beschreiben zu wollen, das bedeutet Bratwürste nach Nürnberg tragen, oder Krautsköpfe nach Merkendorf, oder Spiegelkarpfen in den „Aaschgrund“. […]

Eine Laudatio soll loben, auch wenn es das Loben hier in Franken – wie wir wissen – sehr, sehr schwer hat: Nix gsachd is globd gnuuch!
Aber im Fall von Fitzgerald Kusz muss man einfach loben. Seit ungefähr vier Jahrzehnten verkörpert er die moderne fränkische Dialektliteratur wie kein anderer.
Er ist eine Institution. Kult. Ein Klassiker.
Allein die Menge an Gedichtbänden, Theaterstücken, Drehbüchern, Hörspielen und Szenen spricht Bände – nicht zu vergessen Hunderte, ja wohl Tausende von Lesungen und Auftritten.
Viele seiner Stücke wurden in andere Dialekte und Sprachen übersetzt, wo sie ebenso treffsicher funktionieren.

Nicht zuletzt möchte ich hinzufügen, dass er als Mentor auch mir am Anfang sehr geholfen hat und ein noch heute, nach fast 20 Jahren, gültiges Nachwort verfasst hat zu meinem allerersten Gedichtband Frankn lichd nedd am Meer.
Deshalb ziehe ich heute von Herzen gerne meinen Hut vor Fitzgerald Kusz, ich sage ihm besten Dank und beglückwünsche ihn zu diesem schönen, noch jungen fränkischen Preis.
Im Grunde können wir uns aber selbst gratulieren, dass wir Fitzgerald Kusz haben, hier in Mittelfranken. Er ist ein Pionier der Mundartliteratur, er hat Neuland erschlossen und Bleibendes geschaffen.
Wir können wahrlich mit Schiller freudetrunken ausrufen: „Diesen Kusz der ganzen Welt!“
Und was hat das alles mit August von Platen zu tun, mit diesem unglückseligen Dichter, für den Poesie, die Schönheit, die Kunst zum Heilmittel für die Malaise des Lebens werden sollte?
Na, ganz einfach: Ansbach und Poesie.
Ansbach ist heute Abend ein guter Ort für die Poesie.
Also rufe ich freudetrunken aus: Preis diesem Manne, Preis dieser Stadt, Preis der Poesie!
Oder auf gut Westmittelfränkisch gesprochen:

A Leem lang Biecher schreim
Ab und zu Breise grieng dafier –
Doo maggsd fei wos mid!«


Foto © Radio 8, Ansbach





 
 
   

Glanz der 20er-Jahre im Fürther Logenhaus: Ewald Arenz präsentiert seinen neuen Roman Das Diamantenmädchen

Inmitten des stilvollen Fürther Logenhauses konnte man sich am 27. September 2011 auf eine Zeitreise ins Berlin der 20er-Jahre begeben. Bereits im Foyer wurde man durch Grammophonklänge von den Rhythmen der Goldenen Zwanziger auf den atmosphärischen Abend eingestimmt. Ewald Arenz präsentierte dem gespannten Publikum seinen druckfrischen Kriminal- und Liebesroman Das Diamantenmädchen. Der Andrang war groß und es wurde langsam eng im prächtigen Festsaal des Logenhauses. Jedoch ließen es sich einige nicht nehmen Lesung und Musik sogar im Stehen zu lauschen. Und das lohnte sich! Denn Ewald Arenz begeisterte die Zuhörer wieder einmal mit seiner gekonnten Art atmosphärisch dicht und spannend zu schreiben. Ein rätselhafter Mord an einem Schwarzen, neben dessen Leiche ein Rohdiamant gefunden wird und der mysteriöse Geheimauftrag der deutschen Reichsregierung, in den der Diamantenschleifer Paul van der Laan und seine Freundin Lilli Kornfeld verwickelt werden, fesselten das Publikum bis zum Schluss. Schwungvoll im Stil der Zwanziger Jahre war auch die musikalische Begleitung des Abends. Das Musiker-Duo Hildegard Pohl und Yogo Pausch gab dem Programm mit seiner gekonnten Mischung aus Swing und Dixie an Klavier und Schlagzeug eine ganz besondere Note. Da durfte natürlich passend zum Buch auch der Song Diamonds are a girl´s best friend nicht fehlen.

Das Fürther Logenhaus – perfektes Ambiente für eine stilechte Lesung.


The swinging twenties!



Ewald Arenz – wie immer stilecht, in Knickerbocker-Hose und Fliege.


Die »Wilde Hilde« am Klavier: Diamonds are a girl´s best friend? Oh ja!


Gespannte Stille im Saal ...



 
 
   

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