Litten, Irmgard
Eine Mutter kämpft gegen Hitler


ISBN 978-3-86913-771-1
ca 250 Seiten

lieferbar
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
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Seit dem Tag der Verhaftung hatte Irmgard Litten alles unternommen, um ihren Sohn aus den Fängen der Nationalsozialisten zu befreien. Ihre Hartnäckigkeit führte sie bis zu den Spitzen des Regimes, sie schrieb unzählige Gesuche, auch an Hitler, Göring und Himmler. Vergeblich. In ihrem Buch schildert sie die Leidensgeschichte des Anwalts, der Adolf Hitler im Berliner Edenpalast-Prozess von 1931 in den Zeugenstand gerufen hatte. Durch die Fragen des linken Strafverteidigers in die Enge getrieben, verstrickte sich Hitler unter Eid in Lügen und beschimpfte Hans Litten wütend. Dieser musste nach der Machtergreifung auf tragische Weise erfahren, dass Hitler ihm diese Demütigung nie verzieh. Er war einer der Ersten, die 1933 in der Nacht des Reichstagsbrandes festgenommen wurden. Nach Jahren der Folter in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern nahm Hans Litten sich am 5. Februar 1938 im KZ Dachau das Leben.

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Irmgard Litten wurde 1879 geboren. Nach dem Tod ihres Sohnes Hans verließ sie Deutschland, über die Schweiz und Paris emigrierte sie nach Großbritannien. Dort hielt sie Vorträge und Reden gegen das verbrecherische Naziregime, schilderte ihre Erlebnisse und sprach über die Konzentrationslager. Bald wurde sie vom Ministry of Information offiziell als Sprecherin übernommen und arbeitete auch als Sprecherin der British Broadcasting Corporation (BBC). 1950 kehrte Irmgard Litten nach Deutschland zurück. 1953 starb sie in Berlin. 

Pressestimmen:

»Es ist der erschütternde Bericht von Irmgard Litten, die im NS-Staat um das Leben ihres Sohnes Hans Litten kämpfte.«

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