Dragnic, Natasa
Einatmen, Ausatmen


ISBN 978-3-86913-719-3
247 Seiten

Lieferbar
Erscheinungsdatum: 08.08.2017
20,00 EUR(D) € inkl. 7% MwSt.
20,90 EUR(A)

 

 

Ein Krankenhaus in Hudson, New York. Giorgia liegt nach einem Autounfall im Koma. Unerwartet begegnen sich am Krankenbett der bekannten Jazz-Sängerin drei Männer: Ben, der Drummer ihrer Band und ihr Lebensgefährte, weicht nicht von Giorgias Seite. Überrascht wird er in der Klinik von Konrad, ihrem Ehemann, der sie nach acht Jahren zum ersten Mal wiedersieht. Nach dem Tod ihrer gemeinsamen Tochter hatte sich Giorgia von ihm getrennt. Als wäre das nicht genug, erscheint kurz darauf Césco, Brückenbauer, Saxofonspieler und Giorgias virtueller Liebhaber. Nach langem Ringen hat er seine Frau verlassen und ist zu Giorgia geeilt. Sie wussten nicht voneinander, die drei Männer, doch notgedrungen nähern sie sich an. Zerrissen zwischen Eifersucht und Verstehen streiten und stützen sie sich, offenbaren nach und nach ihre Lebens und Liebesgeschichte mit Giorgia. So gerät das Bangen um ihr Leben zugleich zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Vergangenheit.

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autor

Natasa Dragnic wurde 1965 in Split, Kroatien, geboren. Nach dem Germanistik- und Romanistikstudium in Zagreb schloss sie eine Diplomatenausbildung ab. Seit 1994 lebt sie in Erlangen und war viele Jahre als freiberufliche Fremdsprachen- und Literaturdozentin tätig. Ihr Debütroman Jeden Tag, jede Stunde (DVA) ist national wie international ein Bestseller, das Buch wurde in rund 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen Immer wieder das Meer (2013), ebenfalls in mehreren Übersetzungen, und bei ars vivendi Der Wind war es (2016).

Pressestimmen:

»Mit viel Gespür für feine Nuancen zeigt Nataša Dragnic in ihrem Roman, wie alles, was eine Jazz-Session ausmacht wie richtiges Timing, Tempo, Stimmigkeit und Intensität, auch in zwischenmenschlichen Beziehungen zum Erfolg oder Scheitern führen kann.«

yukbook.me

»Die Musik gibt den Ton an, legt das Klangbett für die Verhandlung der essentiellen Fragen des Lebens: Im Angesicht der Koma-Patientin, die aber mitbekommt, was um sie herum vorgeht und deren Gedanken der Leser erfährt, geht es um Schuld und Buße, um Lüge und Vertrauen und natürlich – wie zumeist auch in der Musik – um die Liebe und das Leid, das sie hervorrufen kann. Das klingt beim Leser durchaus lange nach.«

Nürnberger Nachrichten

»Nataša Dragnic versteht es meisterhaft die Macht der Erinnerungen, die Verletzungen, die Unfähigkeit nicht zu den eigenen Worten zu stehen in Worte zu fassen. Sie treibt ihre Protagonisten regelrecht zur Verzweiflung und rührt den Leser manchmal fast zu Tränen. Dabei wechselt sie gekonnt die Perspektiven ohne je zu verwirren. Schritt für Schritt baut sie eine Spannung auf, die sie bis zur letzten Seite hält.«

WDR 5


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