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Eine Mutter kämpft gegen Hitler

Litten, Irmgard

ISBN 978-3-86913-760-5
1. Auflage
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Erscheinungsdatum: 04.10.2016
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Der erschütternde Bericht einer Mutter, die fünf lange Jahre dafür kämpfte, ihren Sohn aus den Fängen der Nationalsozialisten zu befreien. Hans Litten, 1903 geboren, lebte als junger Anwalt in Berlin. Zu seinen Mandaten gehörten auch einige Verfahren, bei denen er Opfer des berüchtigten »SA-Sturmes 33« vertrat. Ein Beweisantrag Littens führt dazu, dass Hitler 1931 in den Zeugenstand geladen wird. Durch Littens Fragen in die Enge getrieben, schwört Hitler Verfassungstreue und verstrickt sich unter Eid in Lügen. Hans Litten hat nach der Machtergreifung auf tragische Weise erfahren müssen, dass Hitler ihm diese Vernehmung nie verziehen hat. Er wurde von 1933 bis 1938 in verschiedenen Haftanstalten und KZs gefoltert und gedemütigt, bis er sich schließlich in Dachau das Leben nahm. Seine Mutter, Irmgard Litten, hat seit dem Tag der Verhaftung alles unternommen, um ihren Sohn zu befreien. Ihre Hartnäckigkeit führte sie bis in die Spitzen des NS-Regimes, sie organisierte Beistand für Hans und internationale Solidarität. Die Erfahrungen dieser Zeit hat Irmgard Litten in ihrem Buch Eine Mutter kämpft gegen Hitler (engl. Beyond Tears) zusammengefasst – es erschien bereits 1940 in USA, England, Mexiko, China und Frankreich. Eleanor Roosevelt schrieb nach der Lektüre des Buches: »Man ist stolz darauf, ein Mensch zu sein, weil es solche Menschen gibt wie Hans Litten und seine Mutter.«

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Irmgard Litten wurde 1879 geboren. Nach dem Tod ihres Sohnes Hans verließ sie Deutschland, über die Schweiz und Paris gelangte sie in die Emigration nach Großbritannien. Dort hielt sie Vorträge und Reden gegen das verbrecherische Nazi-Regime, schilderte ihre Erlebnisse und sprach über die Konzentrationslager. Ganz bald wurde sie vom Ministry of Information offiziell als Sprecherin übernommen: »Ich sprach in Schulen, in Fabriken, bei Bergarbeitern, bei Soldaten, in Clubs und in großen öffentlichen Versammlungen. Ich sprach in England, Schottland, Wales und Nordirland. Ich brauchte all meine Energie. Sprach ich doch vor einem fremden Volk, in einer fremden Sprache, als Vertreter einer Nation, mit der man Krieg führte und zu der ich mich – trotz aller Ablehnung der nationalsozialistischen Weltanschauung – bekannte.« Irmgard Litten arbeitete auch als Sprecherin der British Broadcasting Corporation (BBC). Nach dem Krieg kümmerte sie sich vorrangig um deutsche Kriegsgefangene. 1950 kehrte sie nach Deutschland zurück und starb 1953 in Berlin.

Pressestimmen:

»Es ist der erschütternde Bericht von Irmgard Litten, die im NS-Staat um das Leben ihres Sohnes Hans Litten kämpfte.«

Doppelpunkt

»Es geht um die aktuelle Bedeutung [des Buchs]: Mit Zivilcourage für Schwächere und Hilfsbedürftige eintreten.«

kulturWelt Bayern 2


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