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Dichter im Café

Kesten, Hermann
Nachwort von Glaser, Hermann

ISBN 978-3-86913-429-1
1. Auflage
372 Seiten
Lieferbar
Erscheinungsdatum: 30.09.2014
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Das Kaffeehaus – legendärer Treffpunkt europäischen Geistes, Umschlagplatz von revolutionären Ideen, Bühne des Lebens. Hermann Kesten unternimmt in seinem essayistischen Buch »Dichter im Café« eine kulturhistorische Tour d’Horizon durch die Cafés und die Literaturgeschichte der Moderne und stellt dabei fest, dass diese ganz einzigartigen Orte für ihn und andere Literaten im Exil zu »Wartesälen der Poesie« geworden seien. Er erzählt von eigenen Erfahrungen und Begegnungen, von Büchern, Persönlichkeiten und Leidenschaften – und immer lauscht er humorvoll den Geschichten. Eines der schönsten Bücher des Romanciers und Chronisten westlichen Geisteslebens, voll von unvergesslichen Szenen. Mit einem Nachwort von Hermann Glaser.

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Hermann Kesten, 1900 im galizischen Podwołoczyska geboren, siedelte 1904 nach Nürnberg über. Nach dem Studium arbeitete er als Lektor und literarischer Leiter des Kiepenheuer-Verlags in Berlin, bevor er 1933 emigrierte. Später lebte er an verschiedenen Orten in den USA und Europa. Der literarische Durchbruch gelang ihm 1927 mit seinem ersten Roman »Josef sucht die Freiheit«. Während des Kriegs verfasste er biografische Romane über historische Persönlichkeiten, daneben immer häufiger Essays. Kesten trat stets als hervorragender Literaturvermittler in Erscheinung und war von 1972 bis 1976 Präsident des deutschen P.E.N. 1974 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1980 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Nürnberg ernannt. Er starb 1996 in Basel.

Pressestimmen:

»Eine herrliche Literaturgeschichte«

Hanne Kulessa, hr2-kultur

»Ein beinahe vergessener Dichter ist mit einem seiner schönsten Bücher, einem kleinen Welttheater der Salons, Clubs, Kaschemmen von Paris bis München und von Wien bis New York wieder zu entdecken«

Erika Deiss, Mannheimer Morgen

»Bildungsgesättigt und weltläufig«

Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur

»Eine einzigartige ›Tour d’horizon‹ durch die Literaturgeschichte«

Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten

»Ein Denkmal für eine weitgehend untergegangene Kultur.«

Romanfabrik.de

»Mit ›Dichter im Café‹ lässt sich wunderbar eintauchen in eine Welt, als sich Literaten und Künstler noch im Kaffeehaus trafen, diskutierten und Freundschaften lebten«

Katrin Filler, Landshuter Zeitung

»Bildungsbürgerlich elegant«

Olaf Przybilla, Süddeutsche Zeitung

»Kesten besitzt ein schier unerschöpfliches Wissen über die europäische und amerikanische Literaturgeschichte«

Tanja Oppelt, br.de

»Der Cadolzburger Verleger Norbert Treuheit hätte für seine neue verdienstvolle Reihe keine bessere Wahl treffen können.«

Nürnberg Heute

»Mit Witz, Boshaftigkeit, Weitblick«

Jochen Schmidt, Plärrer


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