Haberkamm, Helmut
Das Kaffeehaus im Aischgrund


ISBN 978-3-86913-721-6
320 Seiten

Lieferbar
Erscheinungsdatum: 16.08.2016
20,00 EUR(D) € inkl. 7% MwSt.
20,60 EUR(A)

 

 

Auf der Suche nach einem besseren Leben wandert Bauernsohn Michael Wegmann nach Amerika aus. 1867 kehrt er als gereifter Mann in seinen fränkischen Geburtsort zurück. Mit im Gepäck: ein Sack Kaffeebohnen, ein Klumpen Gold – und der Traum, in der Provinz ein außergewöhnliches Kaffeehaus zu eröffnen. Von den Einheimischen zuerst teils beneidet, teils belächelt, entwickelt sich Wegmanns Lokal bald zu einem Anziehungspunkt. Die unterschiedlichsten Menschen können hier ihre Erfahrungen miteinander teilen und sich ihren kargen Alltag mit Köstlichkeiten versüßen. Gesellschaftliche Umbrüche wie persönliche Tragödien werfen jedoch immer wieder ihre Schatten auf den Ort, an dem Geschichte und Geschichten sich treffen. Kann das Kaffeehaus die Wirren der Zeit überstehen und Wegmann sich seinen Lebenstraum bewahren? Der historische Roman für Franken – opulent, poetisch, episodenreich und dramatisch.

Video

 

autor

Helmut Haberkamm, 1961 geboren, zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten fränkischen Schriftstellern. Für seine Dialektpoesie wie seine Theaterstücke wurde er mehrfach ausgezeichnet, zudem hat er sich als SongÜbersetzer und als Autor von Erzählungen, Essays und Rundfunkbeiträgen einen Namen gemacht. Bei ars vivendi erschienen bisher u. a. Frankn lichd nedd am Meer (1992), Ka Weiber, ka Gschrei (2005) und Uns schiggd der Himml (2010).

Pressestimmen:

»Auf viele Protagonisten verteilt lässt der Autor ein rundes Bild entstehen, wie es vor gut 100 Jahren in der damals doch recht abgeschiedenen Gegend zuging«

Pauline Lindner, Fränkischer Tag

»Zeit- und Regionalgeschichte in eindrucksvollen Bilder[n]«

Harald J. Munziger, nordbayern.de

»Ein Porträt des fränkischen Daseins«

Rotour

»Das Kaffeehaus im Aischgrund wird [...] zu einem offenen Ort des Austauschs, zu dem jeder seine Geschichten mitbringt.«

Peter Gruner, Wohin in Nordbayern

»Ein angenehm zu lesender Beitrag zur Sozialgeschichte Frankens.«

Pauline Lindner, Bayern im Buch

»Abgesang auf eine untergegangene Welt«

Bernd Zachow, Nürnberger Nachrichten

»In diesem gehaltvollen, sanft dahinfließenden Roman beweist der Autor, dass selbst der kleinste Ort groß genug sein kann, um eine ganze Welt darzustellen.«

Dirk Kruse, Bayerischer Rundfunk

»[Die] [...] Geschichte [entwickelt] schlussendlich [...] einen ganz eigenen Lesesog.«

Friedrich G. Stern, Nürnberger Zeitung

»Haberkamm [...] gestaltet mit dem ›Kaffeehaus im Aischgrund‹ einen vielschichtigen literarischen und eben auch poetischen Ort.«

Jochen Schmoldt, Plärrer

»Haberkamm erschafft [...] das Porträt einer Landschaft und stellt seinen Roman [...] in eine Reihe mit Klassikern wie ›Gösta Berling‹ und ›So zärtlich war Suleyken‹.«

Thomas Heilmann, StadtECHO Bamberg


Andere Nutzer schauten auch an:

Der Ausflugsverführer Hersbrucker Schweiz

Schwarm, Anna; Schwarm, Martin

Hutanger und Streuobstwiese, Märzenbecherwald und Blockschutthalde, sanfte Hügel, massive Berge und bezaubernde Täler: Mit ihren ursprünglichen Landschaften und malerischen Orten ist die Hersbrucker...

mehr

Das kleine Nürnberg-Buch

Wilkes, Johannes

Freunde der Noris aufgepasst! Haben Sie schon einmal einen Gang um die Stadtmauer gemacht? Oder sich im Tiergarten über das Liebesleben der Zoobewohner informiert? Kennen Sie die Geheimnisse der...

mehr

Birk

Robben, Jaap

Auf einer abgelegenen Nordseeinsel lebt der neunjährige Mikael mit seinen Eltern. Eines Tages bricht das Schicksal in diese Abgeschiedenheit ein: Birk, der Vater, ertrinkt unter tragischen Umständen...

mehr

100 Foodblogger haben wir gefragt

4 Jahreszeiten - 100 Foodblogger - 100 Rezepte. Blogger sind aus der Foodszene nicht mehr wegzudenken. Ja, sie gelten sogar als die neuen Trendsetter. Aus ihren genialen Rezeptkreationen sowie den...

mehr

Hand in Hand

Im Frühjahr 2016 entwickelten vier Studenten der Hotelfachschule Heidelberg die Idee, ihren ganz eigenen Beitrag zu leisten, um Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen zu schlagen: Sie brachten...

mehr

zurück