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Dahamm und Anderswo

Kröner, Matthias

ISBN 978-3-86913-740-7
110 Seiten
Lieferbar
Erscheinungsdatum: 08.11.2016
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Was ist Heimat? Und was heißt es, diese zu verlassen? Im Klangraum der Mundart gewinnt der gebürtige Nürnberger Matthias Kröner dem hoch aufgeladenen wie inflationär benutzten Begriff neue Seiten ab. Er betastet sein eigenes Verhältnis zu Herkunft, Erinnerung und Zugehörigkeit – ebenso wie er von Flüchtlingen spricht, die aus krisengeschüttelten Gebieten nach Deutschland kommen, um ein neues Zuhause zu finden. Auf der Suche nach verbindenden und trennenden Elementen in der Sprache, ihren Wendungen und Tönen, entstehen dabei literarisch vielschichtige, unterhaltsam verspielte wie sehnsuchtsvoll zarte Stimmungsbilder von Ankunft und Aufbruch, Flucht und Reise, Einsamkeit und Gemeinschaft, von Dahamm und Anderswo. Neue Mundarttöne für Franken: der erste Dialekt-Gedichtband vom Gewinner des Preises der Nürnberger Kulturläden. Amüsant, ironisch und kritisch – über die Licht- und Schattenseiten von Tradition, Verklärung und Fremdheit. Von der Pegnitz an die Ostsee: »Frankens literarische Stimme im hohen Norden« (Fürther Nachrichten) über Heimatsuche, Mentalitätsunterschiede und Willkommenskultur.

Video

Pressestimmen:

»Unterhaltsam, nachdenklich, kritisch, alles das kann der Autor. Ein Mann, der uns Franken aus der Seele spricht.«

Radio F

»Geistreich und kurzweilig sind die Gedichte, die Matthias Kröner in seinem jüngst erschienenen Band ›Dahamm und Anderswo‹ vereinigt hat. Detailgenaues Beobachten und aufmerksames Hinhören zeichnen den Franken aus. Der heitere Blick auf die Dinge des Alltags, das humorvolle Registrieren scheinbar nebensächlicher Ereignisse gelingen ihm hervorragend.«

Fränkischer Tag, Matthias Einwag

»Ein schöner Band voll erfrischender Töne!«

Helmut Haberkamm

»Ein herausragendes Buch«

Jan-Eike Hornauer, dasgedichtblog.de

»Käfig und Schmuckkästchen – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Matthias Kröner mit seinen Gedanken, seinen Erinnerungen, seinen Wertungen, seinen Emotionen, durchaus zwiespältig, nirgendwo verklärend und schon gar nicht der ›Heimatümelei‹ verfallen. Da mischt sich Ironie mit Erleichterung, Belustigung mit Melancholie, Prosaisches mit Poetischem, Licht mit Schatten.«

Astrid van Nahl, alliteratus

»Es finden sich ›antiromantische‹ Kindheitsreminiszenzen, allgemein philosophische Reflexionen, die zeigen, wie weit Mundart trägt, wie groß ihre vorgeblich so beschränkte Welt sein kann, wenn sie ein Poet auslotet.«

Wildleser Almanach, Literarisches Panoptikum, Klaus Gasseleder

»Vielschichtig und nicht minder kritisch, unterhaltsam und manchmal auch sehnsuchtsvoll.«

Fränkische Nachrichten

»Sehr robuste ironische, sarkastische, stets lakonische Statements zu Zeit & Geist, dazu Grotesken aus dem wirklichen Leben und sonstige Absurditäten der menschlichen Versuchsanordnung in Sachen Verständigung.«

Jochen Schmoldt, Plärrer

»Amüsant, poetisch: In Fränkisch dichtet Kröner über seine Heimat und das Fremde. Mundart auf nachdenkliche Art.«

BizTravel, Oliver Graue

»In Franken aufgewachsen [...],jetzt im hohen Norden lebend – da kann man sich schon mal die Frage stellen, was Heimat ist. Und darum geht es im ersten Dialekt-Gedichtband von [...] Matthias Kröner.«

DasMagazin

»ironisch kritisch«

stadt-land-fuerth.de

»Im fränkischen Dialekt geschrieben befühlt der gebürtige Nürnberger gedichtet und dicht sein Verhältnis zu 'Dahamm', er benennt Tradition und Verklärung, Nähe und Fremdheit, Willkommenskultur und Flucht. Matthias Kröner lebt inzwischen im Norden Deutschlands. Vielleicht trägt gerade der Abstand dazu bei, dass seine Texte so vielschichtig und stimmungsvoll sind.«

Ilse Weiß, Straßenkreuzer

»Es ist kein gewöhnlicher Lyrikschinken, sondern Matthias Kröner verarbeitet als fränkischer Migrant […] das Thema Heimat«

.rcn-Magazin

»[Ein] vergnügliche[r] und äußerst lesenswerte[r] Gedichtband«

Hellmuth Opitz, dasgedichtblog.de


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