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Liebe Freundinnen und Freunde des ars vivendi verlags,
gute Bücher, so heißt es, überwinden Raum und Zeit.
Ein Buch, das fast Vergessenes, Verschwiegenes und Übersehenes aufspürt, ist die vor Kurzem erschienene Spurensuche – eine Entdeckungsreise durch Nürnberg. Der bekannte Kulturjournalist und Autor Bernd Noack unternimmt darin eine Reise in die Nürnberger Vergangenheit und an Orte, die sonst in keinem Reiseführer stehen: Häuser, die ein anderes Gesicht bekommen haben, Menschen, die einen Ort prägten, aber nicht mehr da sind. Von »Austraße 70« über »Hertiewache«, »Meisengeige« bis »Zeugenhaus« – Bernd Noacks Neuerscheinung ist – neben seiner beliebten Kolumnensammlung »Spurensuche« über seine Heimatstadt Fürth – voller verborgener Schönheiten, Widersprüche und überraschender Perspektiven abseits der bekannten Wege.
Passend zur geschichtsträchtigen Stadt Nürnberg möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch weitere besondere »Spaziergänge durch Zeit und Raum« vorschlagen:
Erinnern nicht vergessen. Nürnberger Gedenkorte. Dieses Buch möchte Geschichte vor der eigenen Haustür vermitteln und nimmt uns mit auf verschiedene Spaziergänge durch Nürnberg und seine jüngere Vergangenheit. Es geht dabei nicht nur um die großen Orte des Gedenkens, um das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände oder das Memorium Nürnberger Prozesse, sondern auch um die kleinen, unauffälligen Denkmäler, an denen man vielleicht sonst achtlos vorübergeht.
Und wenn Sie noch weiter in die Vergangenheit eintauchen möchten, können wir Ihnen das Memoir Schauerheim. Eine Kindheit im Franken der Nachkriegszeit empfehlen, das soeben als Taschenbuch erschienen ist. Der Historiker und Autor Wolfgang Mück schildert darin, wie er als Siebenjähriger zusammen mit seiner Mutter und zwei Brüdern nach der Vertreibung aus Mähren in das gleichnamige fränkische Dorf kommt und versucht, dort Fuß zu fassen. Dabei lässt er eine längst verschwundene Welt wieder aufleben und zeigt die bedrückende Härte des damaligen Alltags und die Ablehnung der Einheimischen, aber auch Momente des Glücks und Versöhnung.
Wir wünschen Ihnen viele spannende Entdeckungen auf Ihrer nächsten Lesereise durch Zeit und Raum,
Ihre ars vivendis
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Kolumnensammlung der Fürther Nachrichten
Vergessene Persönlichkeiten, verschüttete Geschichten, die Stadt im Wandel – das sind die Themen, die der Kulturjournalist und Autor Bernd Noack in seiner - regelmäßig in den Fürther Nachrichten erscheinenden - Spurensuche immer wieder auf unverwechselbare Art und Weise adressiert.
In seinen Texten stehen nicht die großen Ereignisse und Namen im Mittelpunkt, nicht die stets gleichen Jubiläen und nicht die ausgetretenen Pfade. Die Spuren, denen Bernd Noack folgt, müssen oft erst wieder vom Staub der Zeit befreit werden, denn sie sind verborgen und führen in abgelegene Winkel – immer aber eröffnen sie neue Perspektiven auf Fürth und seine Historie.
Mit neuem Zusatzkapitel zum Grünen Markt in Fürth.
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Erinnerungskultur sichtbar machen – Gedenkorte in Nürnberg entdecken
Geschichte »vor der eigenen Haustür«: Nürnberg-Spaziergänge durch Zeit und Raum
Ob Synagogendenkmal, das Denkmal für die Sinti und Roma oder das Mahnmal für die Opfer der NSU-Gewalttaten: Dieses Buch macht die Vielfalt der Erinnerungskultur greifbar.
Angesichts immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen als moralische Wegweiser gewinnen Orte als Sichtbarmachung der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung von Menschen mehr denn je an Bedeutung. »Erinnern nicht vergessen« nimmt die Leserinnen und Leser mit auf einen Spaziergang durch Nürnberg und seine jüngere Geschichte.
Das Buch will sensibilisieren für das Gedenken an verschiedene Opfergruppen – darunter auch LGBTIQ+, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter – sowie für zeitgenössische Verbrechen wie die NSU-Morde.
Geschichte erleben, wo sie geschah: Spaziergänge zu Gedenkorten mitten in Nürnberg – von der NS-Zeit bis zur Gegenwart.
Gegen das Vergessen: Sichtbare Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und heutiger rechter Gewalt – mit aktuellem Bezug.
Vielfältige Perspektiven: Gedenken an Sinti und Roma, jüdische Opfer, LGBTIQ+, Zwangsarbeiter:innen und NSU-Betroffene – durchdacht und vielstimmig.
Mit Stimmen der Angehörigen: Bewegende Kurzinterviews geben Opfern und ihren Familien ein Gesicht.
Reich bebildert und fundiert: Informativ, berührend, ideal für Leser:innen mit Interesse an lokaler Geschichte, Erinnerungskultur und Demokratiebildung.
Für Einheimische und Besuchende: Der perfekte Begleiter für historische Stadtgänge – nicht nur für Nürnberger:innen.
Gerade jetzt wichtig: In Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks ist Erinnerungsarbeit nötiger denn je.
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