Liebe Freundinnen und Freunde des ars vivendi verlags,
»Lesen ist Reisen im Kopf« – egal, ob Sie vielleicht schon im Urlaub waren oder sich noch darauf freuen können. Wie wäre es zum Beispiel mit spannenden literarischen Reisen nach Frankreich, einem Roadtrip durchs Deutschland der 70er-Jahre oder einem Ausflug in die tschechische Vergangenheit?
Zuerst nach Frankreich: Einer sollte ihm mal sagen, dass er tot ist – hinter diesem ungewöhnlichen Titel steckt ein ironisch-düsterer Südfrankreich-Krimi von Wolfgang Franßen. Seine Hauptfigur Trésor ist ein dementer Auftragskiller, der nicht mehr weiß, wo er das Auto mit der Leiche im Kofferraum geparkt hat. Biarritz, Orléans, Paris: Auf der Flucht vor seinen brutalen Gangsterbossen ist Trésor mehrmals gezwungen unterzutauchen, und seine Identität zu wechseln. Seine geistigen Aussetzer machen alles nicht einfacher. Was ist Realität? Was Einbildung? Ein Killer, der ums Überleben kämpft – und um seine Erinnerungen.
In der Gegend von Avignon, zwischen den Departements Vaucluse und Drôme, spielt der erschreckend aktuelle Thriller Pipeline von Lucas Fassnacht. Dort erhält die Hamburger Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma nach einem Brand an einer in der Bevölkerung höchst umstrittenen Süßwasserpipeline ein herausforderndes Jobangebot. Als Pressesprecherin soll sie vor Ort die Wogen glätten. Als die junge Frau selbst zu recherchieren beginnt, wer hinter dem Brand steckt, zeigt sich, dass sowohl Politik als auch Großkonzerne ihre eigenen dunklen Interessen verfolgen. »Die fortschreitende Klimaerwärmung und die Macht der Konzerne sind nur der Hintergrund für eine spannende Tour de Force, bei der sich die Seiten wie von selbst umblättern.« (Nürnberger Nachrichten)
Von Frankreich ins Deutschland der 70er-Jahre. Straßenköter ist der Titel des mitreißenden Kriminalromans von Glauser-Preisträger Jürgen Heimbach, den die Kritik als »Zeitreise in einer Raumkapsel« lobt, »die Geschichte zurück ins Bücherregal holt« (aus-erlesen.de). Marlon, der Kleinkriminelle – nach einem missglückten Banküberfall auf der Flucht quer durch Norddeutschland –, ist zu oft zur falschen Zeit am falschen Ort. Nicht nur die Polizei ist ihm auf den Fersen, auch die Gangster, mit denen er sich eingelassen hat. Und plötzlich holt ihn auch noch die deutsche Politik ein, als er von leibhaftigen Terroristen bedroht wird.
Straßenköter ist nicht nur ein Krimi, sondern ein atemloser Roadtrip im Setting der RAF-Ära.
Um die wechselhafte deutsch-tschechische Geschichte geht es in Elmar Tannerts aktuellem Roman Der Club der dichtenden Polizisten – spannend verbunden mit der versunkenen Welt der Schmuggler und einem alten Familiengeheimnis. Im Mittelpunkt steht ein rätselhafter Skelettfund im Wald des bayerisch-böhmischen Grenzgebiets: Wer war der Mann, der offenbar erschossen wurde, und wann genau wurde er verscharrt? Packend thematisiert Elmar Tannert in Der Club der dichtenden Polizisten die Frage nach kultureller Identität und erzählt geheimnisvolle Geschichten aus dem undurchsichtigen Dickicht des Grenzgebiets.
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Ebenso wie alle Termine zu Lesungen, wie zum Beispiel die von Jürgen Heimbach (am 28. August in Groß-Gerau), Elmar Tannert (am 3. September im Stadtmuseum Fürth), Wolfgang Franßen (am 22. Oktober in Berlin) und der Buchpremiere von Jochen Brunows »Der Mann vom Meer« am kommenden Sonntag, 30.8., im Renaissance-Theater Berlin.
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Wir wünschen Ihnen spannende spätsommerliche Lesestunden,
Ihre ars vivendis
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