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März 2018

Fünf Fragen an … Markus Orths


Unser Autor Markus Orths beantwortet fünf Fragen zu seinem kürzlich bei uns erschienenen Buch Aber sonst geht es mir gut, seiner Stippvisite in Franken und zum Schriftstelleralltag.

 

Herr Orths, der Erzählton Ihres neuen Buches ist, wie Sie schreiben, stark von Ihrer Großmutter Elisabeth Orths inspiriert. Was denken Sie, hätte sie zu Ihrem Buch gesagt? 

Sie hätte sich sehr darüber gefreut. Meine Großmutter hat viel und gerne gelacht, sie konnte auch über sich selber lachen.

Warum war es Ihnen wichtig, gerade diese Geschichten noch einmal in einem Buch versammelt zu wissen?

Es sind all die Lesungstexte, bei denen die Zuhörer am meisten lachen können, und ich bringe sehr gerne Menschen zum Lachen.

Wir freuen uns ja sehr darüber, Sie demnächst auch räumlich in unserer Nähe zu wissen: Im Sommer 2018 werden Sie die Poetik-Professur der Universität Bamberg innehaben. Was wird Sie in Bamberg erwarten und wie blicken Sie dem entgegen?

Ich werde mich überraschen lassen. Meine vier Vorlesungen sind keine „klassischen“ Vorlesungen, sondern eine Erzählung in vier Teilen mit poetologischen, aber auch parodistischen Elementen.

Wie gut kennen Sie Franken denn bereits?

Ich kenne Franken nicht, nur von Lesungsaufenthalten. Währenddessen aber hat man leider keine Zeit für Sightseeing-Touren.

Wir von ars vivendi haben in den letzten Monaten auf verschiedenen Wegen versucht, Einblicke in unsere Verlagsarbeit zu gewähren. Etwa durch eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel »Making of … Books!« oder kurzen Interviews mit Verlagskollegen. Nun interessiert uns natürlich auch die andere Seite: Wie sieht ein ganz normaler Schriftstellertag für Sie aus?

Ich stehe gegen fünf Uhr morgens auf und gehe in die 24-Stunden-Bibliothek in Karlsruhe. Dann habe ich circa sechs Stunden unabgelenktes und freies Schreiben, das ist das Schönste für mich.


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