Oktober 2017

Herzlichen Glückwunsch, Frank Günther!


Wir gratulieren unserem Shakespeare-Übersetzer von Herzen zu seinem 70. Geburtstag am 2. Oktober 2017!

Frank Günther wurde 1947 in Freiburg geboren und wuchs in Wiesbaden auf. Er studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in Bonn und Mainz, war Regieassistent in Bochum und Stuttgart, Lehrbeauftragter an der dortigen staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, dann fester Regisseur in Heidelberg. Nach längerem Kanada- und USA-Aufenthalt folgten seine ersten Übersetzungen elisabethanischer Dramatiker, sowie Regiearbeiten u. a. in Bielefeld, Heidelberg und Basel. Schließlich begann seine intensive Beschäftigung mit William Shakespeare. Seit 1974 zog er sich zunehmend aufs Land zurück, wo er am Schreibtisch Theater spielend alte und neue Dramatiker übersetzt. Frank Günther wurde unter anderem mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis und dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.

Die von ihm ins Deutsche übertragene Shakespeare-Gesamtausgabe ist inzwischen die meistgespielte Textfassung auf deutschen Bühnen: Seit dem Frühjahr dieses Jahres liegen nun mit dem Erscheinen von Perikles alle Stücke Shakespeares in der Übersetzung von Frank Günther vor. Nun stehen noch die Nichtdramatischen Dichtungen und die Sonette aus, bis schließlich die Gesamtzahl von 39 Bänden erreicht ist. Dann wird Frank Günther die erste Einzelperson sein, die das Gesamtwerk Shakespeares in eine andere Sprache übertragen hat.

 

Pressestimmen:

»Das Projekt, darüber sind sich Theater- und Literaturliebhaber einig mit den Anglistik-Professoren, ist eine kulturelle Großtat: Nie wirkte William Shakespeare in Deutschland so frisch, so ursprünglich und zugleich so zeitgenössisch … « – Der Spiegel

»Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie William Shakespeare im Original oder auf Deutsch von Frank Günther in der bei ars vivendi gebunden erschienenen zweisprachigen Ausgabe …« – Denis Scheck, Druckfrisch


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