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Februar 2017

Natascha Wodin für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert!

Neuausgabe ihres Debüts bei ars vivendi im März

Wir freuen uns sehr: Unsere Autorin Natascha Wodin wurde mit ihrem aktuellen Roman Sie kam aus Mariupol (Rowohlt Verlag) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Aus insgesamt 365 Titeln musste sich die Jury dieses Jahr für 15 Finalisten in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung entscheiden; am 23. März folgt dann die Bekanntgabe der Gewinner in der Glashalle des Leipziger Messegeländes.

Wir drücken die Daumen für unsere Autorin – und empfehlen die Lektüre ihres Erstlingswerks Die gläserne Stadt, das im März bei uns in bibliophiler Neuausgabe in unserer Reihe »Fränkische Klassiker« erscheint.

Stark autobiographisch geprägt, erzählt Natascha Wodins Roman von einer jungen Dolmetscherin, Tochter russischer Emigranten, die das Land ihrer Eltern nur durch die Welt der Literatur kennt – bis sie dem weit älteren russischen Schriftsteller L. verfällt und mit ihm nach Moskau zieht. Doch die Dolmetscherin fühlt sich fremd dort; und ihr schwankendes Zugehörigkeitsgefühl, mal zu Deutschland, mal zu Russland, wird in einer gleichermaßen schillernden, kunstvollen Prosa manifest.

Diese Thematik ist natürlich allein durch den gegenwärtigen Diskurs von Flucht und Vertreibung sehr aktuell. Aber auch mit Blick auf Natascha Wodins neuesten Roman Sie kam aus Mariupol lohnt sich die Lektüre ihres Erstlingswerks, so offenkundig ist der Dialog zwischen den beiden Texten, das doppelte Freilegen biographischer Mosaiksteine, das im Falle des neuen Romans auch das der Autorin lange unbekannte Leben der Mutter ans Tageslicht holt.

Unsere Leseempfehlung!


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